Allgemeines

Was ist „Ambulant Betreutes Wohnen“?

Das Ambulant Betreute Wohnen ist ein Wohnangebot des Rheinischen Blindenfürsorgevereins 1886 Düren, ergänzend zu seinen stationären Wohnmöglichkeiten. Die Betreuung findet punktuell und gezielt in der eigenen Wohnform statt. Wir bieten folgende Möglichkeiten des Wohnens:

  • Wohnen in einer eigenen Wohnung
  • Wohnen in einer Paarwohnung
  • Wohnen in einer Wohngemeinschaft
  • Wohnen in einer Hausgemeinschaft

Wohnen

Für wen ist „Ambulant Betreutes Wohnen“ durch den Rheinischen Blindenfürsorgeverein 1886 geeignet?

Mit unserem Wohnangebot möchten wir folgenden Personenkreis ansprechen:

  • Blinde und wesentlich sehbehinderte erwachsene Menschen, bzw. von Blindheit bedrohte Menschen mit einer geistigen Behinderung
  • Blinde und wesentlich sehbehinderte erwachsene Menschen, bzw. von Blindheit bedrohte Menschen mit einer körperlichen Behinderung
  • Blinde und wesentlich sehbehinderte Menschen, bzw. von Blindheit bedrohte Menschen mit einer psychischen Behinderung
    (ausgenommen akuter Psychosen, Suizidalität und akuter Suchtproblematik)
  • Erwachsene Menschen mit einer geistigen Behinderung

 

Leistungen


Welche Inhalte umfasst unser Betreuungsangebot?

Die Betreuungsangebote sind vielfältig und individuell auf jeden Einzelnen zugeschnitten.
Unser Ziel ist es, eine möglichst große Abhängigkeit von den jeweiligen Hilfen erreichen zu können.

Die Hilfen können die Bereiche Wohnen, Freizeit und Arbeit umfassen und werden mit Hilfe eines Bezugsbetreuers besprochen und festgelegt.

  • Begleitung und Unterstützung bei der Wohnungssuche (eigene Wohnung, Hausgemeinschaft, Wohngemeinschaft oder Paarwohnung)
  • Training der lebenspraktischen Fertigkeiten
  • Bewältigung der täglichen Lebensführung
  • Beratung und Umgang mit dem zur Verfügung stehenden Budget
  • Gemeinsames Erarbeiten persönlicher Zukunftsperspektiven
  • Gemeinsames Erarbeiten einer Tagesstruktur
  • Begleitung zu Ärzten
  • Gestaltung und Pflege sozialer Kontakte
  • Anbindung an Freizeitangebote der Gemeinde und Unterstützung bei der Suche nach Aktivitäten
  • Kennenlernen und Umgang mit blindenspezifischen Hilfsmitteln

 

Durch Kooperation, anleitendes Handeln, Gespräche und eine gezielten Tagesstrukturierung wird ein ganzheitliches Angebot geschaffen. So kann Isolation und Verwahrlosung vorgebeugt werden.