Allgemeines

Schon das Foyer des Rheinischen Blindenheims vermittelt Ihnen die blinden- und behindertengerechte Ausstattung der Innenräume, die sich im gesamten Haus fortsetzt.
Die zentrale Lage der Wohnstätte wie auch deren blinden- und behindertengerechte Bauweise sichert das Wohlbefinden und die Lebensqualität der Bewohner. Breite Gänge, Aufzug, Handläufe und blindengerechte Markierungen erlauben eine freie Bewegung im Haus.
Der große barrierefreie Park mit vielen Ruhezonen, einer Voliere sowie einem Streichelzoo lädt zur Entspannung und Beschaulichkeit ein.
Eine Bushaltestelle direkt vor dem Haus sorgt für eine gute Anbindung an den Öffentlichen Personennahverkehr. Zu Fuß erreicht man das Stadtzentrum mit seinen guten Angeboten und Einkaufsmöglichkeiten in ca. 10 Minuten.

Arbeiten

Die Kreativwerkstatt des Hauses besteht aus zwei Abteilungen. In diesen arbeits- und beschäftigungs-therapeutischen Bereichen werden die Bewohner ihren Fähigkeiten entsprechend, individuell oder in der Gruppe gefördert.
Dabei wird angeleitet und unterstützt durch Arbeitstherapeuten mit den verschiedensten Materialien wie Holz, Papier, Ton, Stoff usw. gearbeitet .Mit Schleif-, Flecht- und einfachen Montagearbeiten werden die Bewohner grob- wie auch feinmotorisch gefördert Gute Kontakte bestehen zu den Rurtal-Werkstätten Düren, einer Werkstatt für behinderte Mitarbeiter, in der ein großer Teil unserer Bewohner einer regelmäßigen Beschäftigung nachgeht.
Die Bewohner werden morgens mit dem Bus zur Arbeit abgeholt und nachmittags nach Feierabend mit dem Bus wieder in die Wohneinrichtung zurück gebracht.

Wohnen

Die Bewohner der Einrichtung leben in familienähnlichen Wohngruppen, die einerseits persönlichen Freiraum und Bewegungsmöglichkeit für den einzelnen sowie andererseits Raum für gemeinsame Unternehmungen bieten. Alle Zimmer sind voll möbliert. Selbstverständlich ist es den Bewohnern freigestellt, ihre Zimmer mit eigenem Mobiliar auszustatten. Einzelzimmer sind Standard.
Die Wohngruppe ist der feste Anlaufpunkt für jeden Bewohner und die Mitarbeiter sind Bezugsperson und Ansprechpartner. Pädagogisch wie auch pflegerisch ausgebildetes Fachpersonal kümmert sich, ergänzt durch Zusatzdienste, in drei Schichten um die Belange der Bewohner.

Fördern

Wir bieten unseren Bewohnern durch qualifizierte Mobilitäts- und LPF-Lehrer blindengerechte Förderung in Mobilität und Lebenspraxis. Ausgebildete LPF- Trainer sind behilflich beim Erlernen von lebenspraktische Fertigkeiten wie streiche ich mein Brot selber oder wie bereite ich mir selbst eine Mahlzeit zu u. ä.
Beim Mobilitätstraining erlernen unsere Bewohner den Umgang mit dem Blindenlangstock und andere Techniken zur selbständigen Orientierung.
Die gruppenübergreifenden Sonderdienste betreuen die Bewohner durch Beratung und Therapie.

Freizeitgestaltung

Im Hause angestellte Freizeittherapeuten bieten den Bewohnern in Einzelförderung und Kleingruppen die Möglichkeit zu Gymnastik, Schwimmen, Singen, Malen, Werken, Kochen, Backen usw.
Kulturelle Veranstaltungen und Ausflüge werden ebenfalls regelmäßig angeboten. Ob beim Kegeln oder beim Therapeutischen Reiten: Unsere Bewohner sind immer mit Begeisterung dabei! Bunte Abende, gemeinsame Feste sowie karnevalistische Veranstaltungen, verschönern den Alltag der Heimbewohner.
Bei den jährlichen Urlaubsfahrten der einzelnen Wohngruppen erfahren die Bewohner neue Eindrücke, finden Entspannung und Erholung.

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Leistungen

Wir bieten:

  • Betreuung in familienähnlichen Wohngruppen
  • Unterkunft in einem möblierten Einzelzimmer - auch eigenes Mobiliar kann verwendet werden -
  • Qualifizierte pädagogische und pflegerische Betreuung durch Fachpersonal rund um die Uhr
  • Medizinisch-pflegerische Versorgung ggf. nach ärztlicher Anordnung
  • Persönliche Hilfeleistungen und Beratungen der persönlichen Angelegenheiten
  • Mobilitätstraining
  • Training der Lebenspraktische Fähigkeiten (LPF)
  • Gruppenübergreifende Sonderdienste
  • Therapeutische Werkstatt
  • Gymnastik- und Kegelgruppe